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„Psychomotorisch orientiertes Soziales Kompetenztraining“ (SKT)

Das Soziale Kompetenztraining hat zum Ziel, den Kindern soziale Fertigkeiten im Umgang mit anderen Menschen zu vermitteln und dabei selbstsicheres Verhalten zu fördern. Über psychomotorische Angebote werden die Wahrnehmung des eigenen Körpers, die Verarbeitung von Sinnesreizen und die Körperkoordination verbessert. Zudem erwirbt das Kind durch die begleitete Auseinandersetzung, welche auf verhaltenstherapeutischen Strategien basiert, mit den Bedürfnissen und Wünschen anderer Kinder Kommunikations- und Sozialkompetenzen.

Kompetenztraining

 

Das Training richtet sich vor allem an Kinder, die:

  • sich schwer in eine Gruppe einfügen können

  • ihre Wünsche und Bedürfnisse unangemessen zum Ausdruck bringen

  • sich wenig zutrauen, eher ängstlich und gehemmt sind

  • ständig in Bewegung sind

  • häufig hinfallen oder anstoßen

  • Verhaltensauffälligkeiten (z. B. häufige Wutanfälle, aggressives Verhalten) zeigen

  • in ihrer motorischen, sprachlichen oder Gesamtentwicklung verzögert sind

Kompetenztraining

Das Angebot richtet sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter, die in altersentsprechenden Kleingruppen (ca. 4 Kinder) gefördert werden. Individuelle Ziele werden mit den Kindern und Eltern besprochen. Über ein Wochenprotokoll wird der Transfer in den Alltag angestrebt und macht es möglich, die Eltern in der Wahrnehmung für ihr Kind zu sensibilisieren sowie sich aktiv in den Prozess einzubringen.

 


ESTEST

(Ergotherapeutisches Sozialkompetenz Training Löcker&Menke)

 

Das Training:

  • will die soziale Kompetenz in sehr konkreten alltagsnahen Situationen verbessern
  • spricht Kinder im Grundschulalter von ca. 7-10 Jahren an
  • enthält 14 Einheiten à 90min., die aufeinander aufbauen
  • bindet die Eltern kontinuierlich in die Inhalte ein, zusätzlich finden 2 Elternabende statt

Das Grundprinzip basiert auf Ressourcenorientierung mit einem hohen Alltagsbezug und bedient sich verhaltenstherapeutischer Ansätze.

 

Die Themen werden gemeinsam mit den Kindern theoretisch erarbeitet und anschließend praktisch erprobt (z.B.: durch Rollenspiele mit Alltagsbezug).

 

Übergeordnete Ziele des EST:

  • positives Verhaltensrepertoire der Kinder verstärken und ausbauen
  • neue praktische Handlungsstrategien erproben und anwenden
  • über Lob und Zuspruch durch die Therapeuten, durch andere Kinder und Eltern mehr Sicherheit im sozialen Handeln bekommen
  • verschiedene Kommunikationsstrategien erlernen
  • Eigenwahrnehmung und Selbstregulation verbessern
  • Gefühle bei sich und anderen erkennen und benennen
  • Grenzen setzen
  • angemessene Konfliktstrategien kennen und anwenden
  • freundschaftliche Kontakte aufnehmen und pflegen
  • Selbstständigkeit verbessern
  • sich als kompetenten Helfer erleben / Aufbau von prosozialem Verhalten

Auf die individuellen Ziele und die aktuelle Situation des einzelnen Kindes wird immer wieder Bezug genommen, sodass eine große Nähe zum Alltag der Kinder geschaffen wird und eine hohe Motivation erhalten bleibt.


Tricky TeensTricky Teens

Training sozialer Kompetenzen und Lernstrategien für Jugendliche

 

Leitgedanken des Konzeptes:

  • den Wunsch der Jugendlichen nach Selbständigkeit ernst nehmen
  • Persönlichkeit stärken
  • schulische Unterstützung
  • Anregungen für Eltern zu einem entspannteren Umgang mit ihren Kindern

Die Interventionen stützen sich auf eine große Bandbreite von systemischen und lösungsorientierten Methoden, die durch die klare Struktur geschickt mit verhaltenstherapeutischen Verfahren verknüpft sind.

 

Übergeordnete Ziele des Tricky Teens:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Verbesserung der Selbstständigkeit
  • sich konkrete und erreichbare Ziele setzen
  • neue praktische Handlungs- und Lernstrategien erproben und anwenden
  • verschiedene Kommunikationsstrategien erlernen
  • Eigenwahrnehmung und Selbstregulation verbessern
  • Gefühle bei sich und anderen erkennen und benennen
  • Grenzen setzen
  • angemessene Konfliktstrategien kennen und anwenden
  • freundschaftliche Kontakte aufnehmen und pflegen
  • sich als kompetenten Helfer erleben / Aufbau von prosozialem Verhalten

In Gruppen- und Partnerarbeit und durch Selbsterfahrung werden die Inhalte der Trainingseinheiten erarbeitet und erprobt. Diese sind in jeder Sitzung in drei Teile gegliedert:

  • Soziale Kompetenz fördern
  • Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen
  • Verblüffende Tricks (Zaubern)

Durch so genannte „Experimente“ sollen die Jugendlichen die in der Therapie erarbeiteten Inhalte in den Alltag transferieren.

 

Das Training enthält 13Trainingseinheiten à 120min., die aufeinander aufbauen. Die Eltern werden durch 2 Elternabende in die Inhalte eingebunden